Archiv der Kategorie: Fototipps

Lensbaby Edge 80

Nikon D800 mit Lensbaby Composer Pro und Edge 80

Lensbabies sind ganz besondere Objektive: Sie lassen sich neigen, biegen oder drehen. Dadurch ist es möglich, den Winkel zwischen der optischen Achse des Objektivs und der Sensorebene zu verändern. Bei einem normalen Objektiv beträgt dieser Winkel 90 Grad, die Sensorebene und die Linsenebene sind parallel ausgerichtet. Durch das Verändern dieser Anordnung ist ein gezieltes Spiel mit der Schärfe und Unschärfe bei der Bildkomposition möglich und eröffnet viele kreative Möglichkeiten.

Bei Verwendung eines Edge 80 (Brennweite 80 mm) in Verbindung mit einem Composer Pro, in dem die 80mm-Optik eingesetzt wird, ergibt sich so ein Tilt-Objektiv. Der scharfe Bereich läuft dabei linear quer durchs ganze Bild, je nach Neigung und verwendeter Blende. Ganz neu auf dem Markt ist das Edge 50 mit einer Brennweite von 50mm und einer linearen Schärfecharakteristik wie das Edge 80. Setzt man eine Sweet 30 oder Sweet 50 Optik (Brennweite 30 bzw. 50 mm) in das Composer Pro, so ergibt sich ein scharfer Bereich, der kreisförmig ausfällt und vom Hersteller Sweet Spot genannt wird. Die folgenden Bilder zeigen das Edge 80 an einer Nikon D800 (Vollformat) in verschiedenen Neigestellungen.

Die Verwendung des Edge 80 erfordert einige Übung. Fotografiert wird im manuellen Modus, fokussieren muss man ebenfalls manuell. Hochwertige DSLR wie die Nikon D800 können auch im Zeitautomatikmodus verwendet werden. Die Blende wird nach dem Scharfstellen direkt an der Optik eingestellt wie bei alten manuellen Objektiven von früher. Scharfstellen sollte man wie bereits erwähnt bei geöffneter Blende, da sonst bei geschlossener Blende das Sucherbild zu dunkel wird. Die Optik verfügt über keinen Springblendenmechanismus, bei dem die Blende erst bei Betätigung des Auslösers geschlossen wird.

Die Neigung der Optik lässt sich mit einem geriffelten Ring vor dem Bajonett fixieren, anders als zum Beispiel bei dem günstigeren Lensbaby Spark. Durch die Fixierung lässt sich auch der Schärfeverlauf genauer einstellen, besonders wenn man mit einem Stativ arbeitet. Für eine kürzere Naheinstelldistanz kann man die Frontlinse einen knappen Zentimeter herausziehen.

Die folgenden Bilder wurden alle mit der oben abgebildeten Kombination aus Nikon D800, Lensbaby Composer Pro und Edge 80 ohne Stativ in Nabburg aufgenommen. Dabei werden mehrere Aufnahmen der Josefikapelle mit verschiedenem Schärfeverlauf bewußt gezeigt. Auch ein Bild im Stile eines „normalen“ Objektives ist dabei. Stellt man nämlich die Linsenebene des Edge 80 parallel zur Sensorebene, dann verhält sich die Optik wie ein ganz gewöhnliches 80mm-Objektiv.

 

Foto Basics: Die Blende

Dies ist der erste Artikel, der sich mit fotografischem Grundlagenwissen beschäftigt. Er richtet sich an Einsteiger, die ihr Wissen erweitern wollen und so ihre Bilder auf das nächste Level bringen möchten. Umsteiger, die von einer einfachen Point-and-Shoot-Kamera, bei der man nur den Auslöser drücken konnte, sonst aber keine Eingriffe in den Bildentstehungsprozess möglich waren, auf eine Spiegelreflexkamera oder eine Systemkamera aufgerüstet haben, werden mit vielen Zahlen konfrontiert: Blende, Verschlußzeit, ISO oder Brennweite. Erst die Kenntnis, was diese Werte bei einem Foto bewirken und der bewußte Umgang damit ermöglicht eine geplante Bildwirkung. Die teuere Spiegelreflex- oder Systemkamera einfach auf Totalautomatikstellung zu betreiben bringt keine besseren Bilder als beim „Knipsen“ mit einer einfachen Point-and-Shoot-Kamera.

Erklärungen zu den Grundlagen der Fotografie werden hier im Blog in loser Folge immer mal wieder erscheinen. Los geht’s mit der Blende, die jedes moderne Objektiv besitzt.

Die Blende steuert die Bildhelligkeit des aufgenommenen Gegenstandes auf dem Sensor (bzw. Film). Dank einer Irisblende kann man die Öffnung der Blende verändern. Eine Irisblende hat viele überlappende Blendenlamellen, so dass sich die Blendenöffnung pupillenartig vergrößern und verkleinern lässt. Je größer die Blendenöffnung, desto mehr Licht fällt auf den Bildsensor. Dabei ist es für den Anfänger oft verwirrend, dass eine große Blendenöffnung  einer kleinen Blendenzahl entspricht. Dies ist in den nächsten Bildern an einem Samyang 85mm-Objektiv verdeutlicht. Blende 1.4 (Offenblende) zeigt eine große Lichtöffnung, bei Blende 8 ist sie deutlich kleiner.

Samyang 85mm/1.4

Blendenvergleich

Blendenöffnungsvergleich beim Samyang 85mm/1.4: Offenblendig und bei Blende 8

Wie kommt nun der Zahlenwert der Blende zustande? Wäre es nicht einfacher, den Öffnungsdurchmesser der Blende als Zahlenwert in Millimeter anzugeben? Nein, das geht deshalb nicht, da die Blende die Helligkeit des Bildes auf dem Sensor regelt und diese hängt auch noch von der Brennweite des verwendeten Objektivs ab. Vergleicht man die Bildhelligkeit eines Gegenstandes, der mit einem  Weitwinkel- und einem Teleobjektiv bei gleichem Öffnungsdurchmesser der Blende aufgenommen wurde, dann ist das vom Teleobjektiv erzeugte (größere) Abbild des Gegenstandes dunkler. Die verwendeten Blendenzahlen berücksichtigen dies, so dass die Bildhelligkeit eines aufgenommenen Gegenstandes bei gleicher Blendenzahl stets die gleiche ist. Dies ist für die Belichtungsmessung wichtig.

Die nächste Abbildung demonstriert die verschiedene Bildhelligkeit bei verschiedenen Blendenwerten. Die restlichen Aufnahmeparameter (ISO, Verschlußzeit und Brennweite) wurden dabei nicht verändert. Bei Blende 5.6 ist das Foto zu hell, bei Blende 10 ist es richtig belichtet und bei Blende 16 ist es unterbelichtet.

Für den Anfänger mag der Zusammenhang zwischen der Blende und der Schärfentiefe noch interessant sein. Unter der Schärfentiefe versteht man den Bereich vor und hinter der genauen Einstellebene, der noch als ausreichend scharf wahrgenommen wird. Die Schärfentiefe wird um so größer, je mehr man abblendet (die Blendenöffnung verkleinert), also je größer die Blendenzahl wird. Die folgenden Bilder veranschaulichen dies (aufgenommen mit dem Walimex 85mm/1.4-Objektiv an einer Nikon D300).

Die Schärfentiefe hängt auch noch von der Brennweite des Objektivs ab. Bei gleicher Blende und Entfernungseinstellung ist die Schärfentiefe bei Weitwinkelobjektiven größer als bei Telebrennweiten.

Normalerweise ist die Blende beim Blick durch den Sucher vollständig geöffnet und wird erst direkt vor der Belichtung nach dem Drücken des Auslösers auf den eingestellten Wert (=Arbeitsblende) geschlossen. So hat man ein helles Sucherbild, kann aber den endgültigen Schärfeverlauf nicht kontrollieren. Bessere Spiegelreflexmodelle bieten hier Abhilfe mit einer sogenannten Abblendtaste. Solange diese gedrückt wird schließt sich die Blende auf den voreingestellten Wert, der Sucher verdunkelt sich entsprechend und man sieht den Schärfeverlauf so, wie er auf dem Foto sein wird.

Gestalterisch ist es oft nicht sinnvoll, alles von vorne bis hinten im Bild völlig scharf zu haben. Bildwichtige Details können über einen gezielt gesetzten Schärfeverlauf hervorgehoben werden. Bei Portraits lässt man z.B. den Hintergrund bewußt in der Unschärfe verschwinden, dafür verwendet man dann eine große Blende.

Leider sind lichtstarke Objektive mit einer großen Anfangsblendenöffnung sehr teuer. Generell gilt: je größer die Anfangsblende, desto teuerer (und auch schwerer) das Objektiv. Ein Tipp ist hierbei ein 50mm/1.8-Normalobjektiv. Alle Spiegelreflexkamerahersteller bieten ein solches Objektiv zu einem günstigen Preis an.

Fotografiert man mit ganz kleinen Blendenöffnungen, so kommt es trotz der großen Schärfentiefe zu einem allgemeinen Schärfeverlust. Hervorgerufen wird dieser durch die Beugung der Lichtstrahlen an den Rändern der Blende. Besonders fällt das bei Lochkameraaufnahmen auf, da hier mit extrem kleinen Blendenöffnungen gearbeitet wird. Das folgende Bild, aufgenommen mit einer Lochblende an einer Digitalkamera zeigt diesen Effekt deutlich.

Lochkameraaufnahme – große Schärfentiefe aber allgemeine Unschärfe

 

 

Lensbaby Spark SE am Crop

Lensbaby Spark - Special Edition

In den letzten beiden Blogposts (Lensbaby Spark und Lensbaby Spark Special Edition) habe ich über die normale und die Special Edition des Lensbaby Spark bei der Verwendung an einer Vollformatkamera (Nikon D800) berichtet. Diesmal testete ich die Special Edition an einer Nikon D300, meiner alten Cropkamera. Bei einem kurzen Spaziergang durch Nabburg an einem kontrastarmen, stark bewölkten Januartag, machte ich einige RAWs, die ich dann schwarzweiß ausentwickelte. Alle Bilder wurden mit der Blende f2.8 aufgenommen.

Der typische Lensbaby-Effekt, der „Sweet-Spot“, läßt sich auch bei Crop-Kameras beobachten. Allerdings ist der Effekt dort nicht so stark ausgeprägt wie bei Vollformatkameras, da einfach die Sensorfläche kleiner ist. Deshalb ist logischerweise dort auch der Bokeh-Bereich kleiner. Bezogen auf die Bildgröße ist der prozentuale Anteil des Sweetspots am Crop-Format größer. Durch Verwendung der relativ großen Blende von f2.8 tritt das Bokeh trotzdem auch bei Cropaufnahmen deutlich hervor. Wie es bei der fixen Blende der normalen Spark-Ausgabe aussieht, habe ich noch nicht ausprobiert.

Bei allen Bildern gilt wie immer: Klick macht groß.

 

 

 

Lensbaby Spark

Lensbaby Spark

Das Lensbaby Spark ist das günstigste Objektiv der Lensbaby-Serie, dementsprechend billig ist auch die Verpackung. Erhältlich ist das Plastikobjektiv mit vergüteter Glaslinse bereits ab ca. 70 Euro. Es besitzt eine Brennweite von 50mm und eine feste, kreisrunde Blende von 5.6; damit erzeugt es ein Bokeh, das man so nur bei wesentlich teureren Objektiven bekommt. Man betreibt die Kamera im manuellen Modus, es gibt keinen Autofokus oder Chip im Objektiv. Exif-Daten sind deshalb u.U. unvollständig oder fehlen. Bei manchen Kameras kann man Objektive ohne Chips (gedacht für alte, manuelle Objektive) im Setup-Menü manuell konfigurieren.

Das Besondere ist das Fokussieren: Durch Drücken oder Ziehen am Plastiktubus wandert der scharfe Bereich (sweet spot) an verschiedene Stellen des Bildes und der Unschärfebereich ist je nach Stellung des Tubus mehr oder weniger ausgeprägt. Am besten kommt der Effekt bei einer Vollformatkamera zur Geltung. Bei dem kleineren Cropsensor ist der Unschärfebereich nur klein und gerade er macht ja den Flair des Objektives aus.

Das Fotografieren mit dem Lensbaby erfordert einiges an Übung. Gerne nehme ich dabei die Hilfe des Schärfeindikators im Sucher meiner Nikon-Kameras  in Anspruch. Die Ergebnisse sind dabei nicht exakt reproduzierbar, der Horror eines jeden Naturwissenschaftlers. Die Bildanzeige auf dem kleinen Kameradisplay zeigt nicht, ob das Bild an der richtigen Stelle scharf genug ist. Erst die Kontrolle am Rechnerbildschirm bringt Gewißheit.

Das Lensbaby Spark ist ein nettes Spielzeug. Prima zum Rumprobieren. Es erzeugt einen unverwechselbaren Bildeffekt. Im folgenden noch einige erste Bilder, die ich mit der Nikon D800 gemacht habe (Klick macht groß!):

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Lensbaby Spark – Special Edition

Erste Ergebnisse mit dem Lomography Purple XR 100-400 Farbnegativfilm

Lomochrome Purple XR 100-400

Von der Lomographischen Gesellschaft gibt es seit ein paar Monaten einen Farbnegativfilm mit einer speziellen Emulsion: Nach einer normalen Farbfilmnegativentwicklung ergeben sich je nach Belichtung mehr oder weniger violette Töne im Bild. Deutlich wird dies schon in der Bezeichnung 100-400, die sich auf die Filmempfindlichkeit bezieht. Stellt man den Belichtungsmesser der Kamera auf 400 ISO, so ergeben sich dunklere, intensiv violette Farben, bei ISO 100 ist der Effekt nicht so intensiv. Die hier im Artikel im Folgenden gezeigten Bilder wurden alle mit ISO 200 belichtet.

Der Film liefert einen sehr eigenen Look, den sich der Fotograf teuer erkaufen muss: Den Film gibt es nur im Fünferpack, der ca. 60 Euro kostet. Kein billiges Vergnügen!

Aufbewahren sollte man den Film im Kühlschrank!

Hier Ergebnisse mit Naturmotiven:

Jetzt noch ein paar Bilder aus den Städten Weiden und Nabburg:

Aufgenommen wurden die Bilder dieses Beitrags mit meiner guten, uralten Minolta 7000 (Baujahr 1985!). Allerdings benutzte ich bei den meisten Fotos das Minolta AF 1.7/50mm-Objektiv, nicht das 35-70mm wie es auf dem folgenden Bild zu sehen ist:
Minolta 7000

 

World Pinhole Day 2014

Wie jedes Jahr ist auch heuer der World Pinhole Day (weltweite Tag der Lochkamera) wieder am letzten Sonntag im April. Grund für mich, auch mal wieder zur (digitalen) Lochkamera zu greifen und ein paar Bilder zu machen.

Benutzt habe ich die Nikon D300, ausgestattet mit einem Skink Pinhole, das einfach anstatt eines Objektivs am Bajonett der Kamera angesetzt wird.
My Pinhole Cam - Camera Obscura

Lochkameraaufnahmen zeichnen sich dadurch aus, dass sie eigentlich durchgehend scharf sind, da es keinen Fokus gibt. Trotzdem sind die Aufnahmen typischerweise durchgehend „soft“. Dies liegt am physikalischen Effekt der Lichtbeugung. Auch Objektive zeigen diesen Effekt bei kleineren Blendenöffnungen (f16, f22, etc.), der dort aber bei weitem nicht so ausgeprägt ist wie bei einer Lochkamera. Dort ist die „Blende“ ja noch viel viel kleiner (bei meiner Holga WPC z.B. f135).

Hier sind nun die Bilder, die ich am weltweiten Lochkameratag 2014 aufgenommen habe. Sie wurden in RAW fotografiert und in LR4 entwickelt. Wie immer gilt: Klick macht groß.

Zum World Pinhole Day gibt es auch eine eigene Webseite. Man kann dort ein Bild, das am jeweiligen Lochkameratag aufgenommen wurde, hochladen und die Ergebnisse anderer Fotografen ansehen.

Weitere Lochkameraaufnahmen von mir findet man im Artikel über die Holga WPC und meinem Lochkameraalbum auf Flickr. Wer Lust hat, selbst ein Pinhole für seine Spiegelreflexkamera (digital oder analog) zu bauen findet hier ein Video, das erklärt, wie’s geht.

 

Buchtipp: Das Foto – von Harald Mante

Harald Mante - Das Foto

Das auf dem Bild gezeigte Buch ist eine ältere Auflage des Buches „Das Foto – Bildaufbau und Farbdesign“ von Harald Mante. Hier findet man die aktuelle Auflage vom Oktober 2010, erweitert auf 208 Seiten und um 60 neue Aufnahmen bereichert. Das Buch befähigt den Leser durch bewußte Komposition und Farbzusammenstellungen seine Fotos auf die nächste Stufe zu heben. Ein kompositorisches Standardwerk und eine unbedingte Empfehlung für alle, die fotografieren.

Der Autor, Harald Mante, Jahrgang 1936, verfasste viele Bildbände und Fotolehrbücher. Bis zu seiner Emeritation im Jahre 2001 war er Dozent für freie und experimentelle Farbfotografie an mehreren Hochschulen. Ich selbst las bereits Ende der 80er-Jahre Bücher von ihm mit großem Interesse. Der geometrische Aufbau und die Wahl der Farben haben mich bei seiner Bildsprache stets fasziniert.

In diesem Buch findet man keine Tipps zur Aufnahmetechnik, es geht rein um die Bildinhalte. Die folgenden Gestaltungsmittel werden ausführlich erörtert: Der Punkt, die Linie, die Fläche, allgemeine Kontraste und Farbkontraste. Im letzten Kapitel geht der Autor dann noch auf die richtige Anwendung der zuvor besprochenen Mittel ein. Illustriert wird dies alles an sehr vielen ausdrucksstarken Fotos.

Egal auf welcher Stufe ein Leser steht, ob Anfänger, Fortgeschrittener oder Profi, ich bin mir sicher, dass jeder einen Vorteil aus der (eventuelle auch wiederholten) Lektüre dieses ausgezeichneten Werkes ziehen kann.

Das Buch ist zugegebenermaßen nicht billig. Aber der hochwertige Druck und erst recht der hervorragende Inhalt rechtfertigen dies durchaus. Ist einem der Preis trotzdem zu hoch, kann man es ja gegebenenfalls auch gebraucht erstehen oder in einer öffentlichen Bibliothek finden. Eine klare Leseempfehlung!

Produktfotografie für Online-Verkauf: Standmixer

Hier mal ein „Making of“ der Bilder für den Verkauf eines Braun Standmixers im Internet. Da der Mixbehälter aus Glas besteht, ist die Beleuchtung etwas schwieriger als bei anderen Objekten. Bei Glas bietet sich eine Durchleuchtung von hinten an.

Braun Standmixer

Für die gleichmäßige Ausleuchtung der Vorderseite benutzte ich eine Softbox mit Dauerlicht von links der Kamera. Die rechte Seite wurde von einem Reflektor aufgehellt. Zum Durchleuchten benutzte ich einen Yongnuo Blitz YN-560, ausgelöst von einem Funkfernauslöser YN-603, ebenfalls von Yongnuo. Fotografiert wurde mit einer Nikon D800 vom Stativ aus, manueller Modus. Bei obiger Aufnahme kam ein Tamron 24-70mm-Objektiv bei 70mm Brennweite zum Einsatz. Hier ein Bild vom Setup:
Making of Braun Standmixer

Die RAW-Daten werden in Lightroom und Photoshop noch von sichtbarem Staub befreit und die Belichtung und Kontraste optimiert.

Jetzt noch ein paar weitere Bilder, die bei diesem Shooting entstanden sind. Dabei wurde u.a. auch das Nikkor 1.8/50mm der G-Serie (auch mit Zwischenringen) verwendet. Wie immer gilt: Klick macht groß.