Archiv der Kategorie: Oberpfalz

Zuweg Goldsteig – Nr. 6B Weiden – Muglhof (Süd)

Dreifaltigkeitskapelle Muglhof

Als Ausflugstipp stelle ich hier eine kurze Wanderung bzw. MTB-Tour von Weiden zur Dreifaltigkeitskapelle vor. Der gut ausgeschilderte Weg führt über das DJK-Gelände in Weiden am Flutkanal hinauf nach Muglhof. Der Weg läuft hauptsächlich durch den Wald.

Wegmarkierung

Die Beschilderung ist ein blauer geschwungener Weg auf weißem Hintergrund, nicht zu übersehen. An einer Stelle fehlt meiner Meinung nach ein Schild. Ziemlich am Anfang kommt man an eine Kreuzung, bei der man links in Richtung Schirmitzer Anhöhe abbiegen und über eine kleine Brücke über einen Bach muss. Das Geländer der Brücke scheint nagelneu zu sein. Ich schätze, dass am alten (ersetzten) Brückengeländer ursprünglich eine Markierung angebracht war und momentan noch keine Neue angebracht wurde.

Beginnt man den Weg im Max-Reger-Park Weiden, so beträgt die Weglänge ca. 7,2 km und man ist zu Fuss ungefähr 2 Stunden unterwegs. Dabei sind 280 Höhenmeter zu bewältigen.

Hat man zwei Drittel der Strecke zurückgelegt, gilt es, Vorsicht beim Überqueren der B22 walten zu lassen.

Danach geht es am Rande eines Feldes entlang und bald wieder in den Wald.

Gut beschattet geht es ein Stück leicht bergab weiter.

Blick zurück zum Feld

Schließlich geht es dann wieder ein gutes Stück bergauf, zunächst vorbei an Gärten, dann wieder im Wald und zuletzt auf Wiesenwegen hinauf bis zur Kapelle. Oben angekommen kann man einen wunderschönen Blick über die oberpfälzer Landschaft genießen.

Blick über die Landschaft

Hier noch ein älteres Infrarotbild der Dreifaltigkeitskapelle über Muglhof von mir:

Dreifaltigkeitskapelle in Infrarot

Das Naiad 15mm Neptune Convertible Art Objektiv

Naiad 15mm Neptune Convertible Art Lens

In einem früheren Blogpost berichtete ich bereits über das Neptune Convertible Art Lens System der Lomographischen Gesellschaft. Das Wesentliche dabei ist, dass das Blendensystem der Objektive getrennt von den Optiken ausgeführt ist. Man benutzt für alle Objektive die gleiche Blendenbasis, die ans Bajonett der Kamera angesetzt wird. Die Glasoptiken selbst sind deshalb sehr kompakt, da sie auch keinen Autofokus unterstützen und manuell fokussiert werden.

Die Blendenbasis der Neptune Convertible Art Objektive

Vor kurzem erhielt ich dann auch das neueste Objektiv der Serie. Bestellt hatte ich es bereits – wie das restliche Neptune System auch – auf Kickstarter. Da gab es als Early Bird einen saftigen Preisnachlass :-).

Die Optik kommt – lomographietypisch – in einer schönen Schachtel. Mit dabei ist ein drehbarer Filterhalter für 10cm-Rechteckfilter.

Box Naiad Neptune Convertible Art Lens

Das Naiad hat eine Anfangsblende von F3.8. An der Blendenbasis der Objektivreihe besteht dazu noch die Möglichkeit bei schlechten Lichtverhältnissen die Blende noch etwas zu öffnen. Dabei kann es aber zu einer (geringen) Verschlechterung der Abbildungsqualität kommen. An der Blendenbasis muss der Einstellring für die verschiedenen Optiken auf die 35mm-Optik gestellt werden. Dort entspricht dann die F3.5-Einstellung der Blende F3.8 des Naiads, die restlichen Blendenmarkierungen sollen mit der 35mm-Optik übereinstimmen.

Nikon D800 mit Blendenbasis und Naiad 15mm Optik

Beim manuellen Fokussieren muss man aufpassen, dass die stufenlose Blendeneinstellung nicht verstellt wird. Das Fokussieren fällt bei Offenblende leicht, blendet man ab, wird die Blende sofort geschlossen und das Sucherbild wird dunkler. Dann fällt die richtige Scharfstellung schwerer. Ich empfehle bei offener Blende zu fokussieren und erst dann die Blende auf die Arbeitsblende zu schließen. Die kleinste einstellbare Blende ist F22.

Die Naheinstellgrenze liegt bei 1 cm. Diese Angabe verwirrt mich, denn sie ist offensichtlich der Gegenstandsabstand zur Frontlinse, nicht wie sonst üblich der Abstand vom Sensor/Film zum Gegenstand. Bei abgeblendeter Optik lassen sich damit Bilder mit imposantem Tiefenschärfebereich aufnehmen. Dabei sollte man sehr aufpassen, dass man bei diesem geringen Gegenstandsabstand nicht mit der Frontlinse das zu fotografierende Objekt berührt! Besonders, weil die Frontlinse sehr stark nach vorne gewölbt ist.

Die Frontlinse des Naiad ist stark nach außen gewölbt.

Mit einem Aufnahmewinkel von 135° positioniert sich das Naiad im Bereich der Ultraweitwinkel. Entsprechende Verzeichnungen bei den Aufnahmen sind deswegen unvermeidbar und sollten als Stilmittel verwendet werden.

Die mehrfach vergütete Glasoptik macht haptisch einen sehr soliden und hochwertigen Eindruck. Leider besitzt sie aber auch die Tendenz zu chromatischer Aberration (CA). Deutlich wird dies besonders, wenn man RAW-Dateien beim Entwickeln sättigt. Dies sollte aber für einen Digitalfotografen kein Problem sein, lassen sich CAs doch in den meisten RAW-Konvertern leicht beseitigen. Ob es sich bei analogen Aufnahmen störend äußert, habe ich noch nicht ausprobiert.

Noch zu erwähnen ist, dass für die Verwendung der Optik unbedingt die Blendenbasis dazugekauft werden muss, sofern man diese nicht schon zur Verwendung mit den restlichen Neptune-Optiken besitzt. Im Shop der Lomographischen Gesellschaft gibt es entsprechende Bundles. Anmerken möchte ich an dieser Stelle auch, dass ich keinerlei Vorteile durch den Hersteller oder Verkäufer habe, ich habe die Optik über die Kickstarter-Kampagne erworben und selbt bezahlt! Der Artikel gibt meine unabhängige persönliche Meinung und Erfahrungen wieder.

Im Folgenden noch einige Beispielbilder, aufgenommen mit einer Vollformat Nikon D800 (RAW) und dem Naiad 15mm, entwickelt in Lightroom (Klick macht groß!):

Zum vergrößerten Ansehen:

Ähnliche Artikel:

Das Neptune Convertible Lens Art System ist angekommen!

Das Neptune Convertible Art Lens System

Die Denkmallokomotive 50 2146 mit dem Yongnuo 100mm F2N

Die Denkmallok 50 2146

Dieser Blogpost richtet sich an zwei Interessengruppen. Zum einen an die heimatlich Interessierten, die Details der Sehenswürdigkeit Lok sehen möchten. Zum anderen die Fotoenthusiasten, die Bilder sehen wollen, die mit dem Yongnuo 100mm-Objektiv mit Nikon-Anschluß an einer D800 gemacht wurden um die Abbildungsqualität der Linse beurteilen zu können.

Zunächst einige Infos zur Lok:

Die Denkmallok befindet sich in Weiden in der Oberpfalz, in der Straße „Zur Centralwerkstätte“. Gebaut wurde sie 1943 als eine von 3146 Stück der Baureihe BR 50. 1991 wurde die Lok vom Eisenbahnmuseum Nördlingen übernommen und restauriert. Dort hat die Stadt Weiden die Lok dann gekauft und nun steht sie seit September 1991 an ihrem Standort vor dem ehemaligen Bahnausbesserungswerk Weiden. Nähere Infos gibt es auf der Homepage des Dampflok-Fördervereins.

Hier die Bilder mit Details der alten Dampflok. Alle Bilder wurden aufgenommen mit dem Yongnuo F2N 100mm-Objektiv ohne Streulichtblende an einer Nikon D800, meist mit der Offenblende F2.0. Wie immer gilt für die Bilder der Galerie: Klick macht groß.

Auch das Titelbild des Beitrags wurde mit dem 100mm-Objektiv aufgenommen. Vier Bilder im Querformat und gestitchet in Lightroom. Einen Beitrag zum Objektiv selbst gibt es hier. Alle Beitragsbilder wurden im März 2018 aufgenommen.

Zum Schluß noch ein Bild von der Nikon D800 mit dem Yongnuo 100mm F2N:

Nikon D800 mit YN 100mm F2N

Luhe in der Oberpfalz – Teil 2

Luhe in 360°

Im Teil 1 der Artikelserie von Luhe gab es bereits einige „klassische“ Fotos zu sehen. In diesem Teil jetzt kommen 360°-Panoramen und daraus berechnete „Little Planets“. In den Panoramen kann man mit gedrückter linker Maustaste in alle Richtungen schauen.

Hier die Panoramen als Little Planets (Klick macht groß!):

Luhe in der Oberpfalz – Teil 1

Luhe

Luhe ist ein kleiner Markt ca. 10 km südlich von Weiden. Gelegen an dem gleichnamigen Naabzufluss besitzt er eine eigene Autobahnausfahrt an der A93. Luhe bildet zusammen mit den Gemeinden Oberwildenau und Neudorf die Ortschaft Luhe-Wildenau.

Im Zentrum liegt die Pfarrkirche St. Martin, eine mittelalterliche Wehrkirche. Der Innenraum beherbergt sieben Altäre und stammt aus dem Barock und Rokoko.

Einige Ansichten, auch von der Kirche St.Martin (Klick macht groß!):

Auf einer Anhöhe oberhalb von Luhe befindet sich die Wallfahrtskirche St.Nikolaus. Sie wurde 1376 von einem böhmischen Kaufmann gestiftet. Umgeben ist sie von stattlichen alten Bäumen:

Im zweiten Teil wird es einige 360-Grad-Panoramen von Luhe geben.

Falkenberg – reloaded

Falkenberg in der Oberpfalz

Der knapp 1000 Einwohner zählende Ort Falkenberg liegt in der nördlichen Oberpfalz, im Landkreis Tirschenreuth. Der historische Ort wurde erstmals 1154 erwähnt.

Prägend für das Ortsbild ist die Burg, die sich seit 2008 im Besitz des Marktes Falkenberg befindet. Durch ihre exponierte Lage auf einem Felsen hoch über dem Ort sticht sie allen Besuchern Falkenbergs sofort ins Auge. Heutzutage wird die Burg für kulturelle Veranstaltungen benutzt.

Am Marktplatz befindet sich die neuromanische katholische Pfarrkirche St. Pankratius, sie stammt aus den Jahren 1905/06. Erwähnenswert sind noch ein Gasthof aus dem 12. Jahrhundert und ein Kommunbrauhaus, dort entsteht das in der Region traditionelle Zoigl-Bier.

Landschaftlich hat Falkenberg einiges zu bieten:
Der Burgberg ist ein Geotop. Ein ca. 1 km langer Rundweg führt durch das Geotop.
Auch bietet Falkenberg den Zugang ins wildromantische Waldnaabtal, das man bequem zu Fuß erkunden kann.

Ein Klick auf die folgenden Bilder führt zu entsprechenden Kugelpanoramen in der Panoramagalerie. Dort kann man mit gedrückter linker Maustaste in jede Richtung schauen.

Marktplatz Falkenberg

Falkenberg - vor der Kirche

Burg Falkenberg

Hier noch ein paar Bilder von Falkenberg (Klick macht groß!):

Der Beitrag wurde bereits am 10.09.2013 veröffentlicht. Da aber Panoramio nicht mehr existiert, können im ursprünglichen Artikel die Fotos von Falkenberg nicht mehr angezeigt werden. Deswegen der Reload.

Bärnau – reloaded

Bärnau

In der Nähe der tschechischen Grenze im Landkreis Tirschenreuth liegt Bärnau. Die mit Eingemeindungen ca. 4000 Einwohner zählende Stadt war im 20. Jahrhundert geprägt durch die Herstellung von Knöpfen.

In der Hochphase zur Mitte des letzten Jahrhunderts gab es bis zu 70 Manufakturen für Knöpfe. Momentan gibt es nur noch eine Fabrik, die Knöpfe herstellt. Seit 1975 gibt es in Bärnau das Deutsche Knopfmuseum.

Im August 2011 wurde der Geschichtspark Bärnau-Tachau eröffnet. Dort werden authentische Rekonstruktionen mittelalterlicher Häuser und Anlagen in Originalgröße und das mittelalterliche Alltagsleben gezeigt.

Am Ende der romantischen Steinbergallee in Richtung tschechischer Grenze befindet sich die besonders für Hochzeiten beliebte Wallfahrtskirche des gegeißelten Heilands am Steinberg.

Ein Klick auf die folgenden Bilder führt zu entsprechenden Kugelpanoramen in der Panoramagalerie. Dort kann man mit gedrückter linker Maustaste in jede Richtung sehen.

Kreuz in Bärnau am Marktplatz

Marktplatz 1 Bärnau

Marktplatz 2 Bärnau

Schwarzenbach

Jetzt noch ein paar „normale“ Bilder: (Klick macht groß!)

Der Artikel wurde bereits am 01.09.2013 veröffentlicht. Da aber Panoramio.com nicht mehr existiert, können die Bilder im Originalartikel nicht mehr angezeigt werden. Deshalb wurden die Bilder für diesen Beitrag neu gehostet.

Weihnachten 2017 im Johannesdom zu Nabburg

Johannesdom Nabburg

Auch heuer wieder ist der Johannesdom zu Nabburg an Weihnachten festlich geschmückt. Vor dem Altar wurde eine große Krippe aufgebaut, umgeben von stattlichen Weihnachtssternen und zwei großen Christbäumen.

Die folgenden Aufnahmen sind 360°-Panorama-Aufnahmen, in denen mit Hilfe der Maus in alle Richtungen geschaut werden kann.

Hier noch weitere Fotos aus der Kirche (Klick macht groß):

Little Planets:

Erster Schnee 2017

Heute, am 12.11.2017, gab es zum ersten Mal heuer in der Oberpfalz Schnee bis in die tieferen Lagen. Die Bilder zeigen die Naabauen bei Weiden.

Schnee in den Waldnaabauen

Schnee in den Waldnaabauen II

Aktuelle (alle 15 Min. neu!) Bilder liefert die DSLR-Wettercam. Wie z.B. dieses Bild von 16:28 Uhr:

Zu diesem Zeitpunkt ist der Schnee allerdings schon wieder in Regen übergegangen. Nur in den höheren Lagen im Hintergrund liegt noch ein wenig Schnee.