Archiv für den Monat: April 2014

Riva del Garda – Gardasee Teil 2

Riva del Garda

Ganz im Norden des Gardasees befindet sich Riva del Garda. Das Städtchen hat eine schöne Altstadt und gehörte bis 1919 zu Tirol. Im Schatten des Stadtturms Torre Apponale sitzt es sich sehr malerisch in einem Cafe direkt am See auf der Piazza 3 Novembre. Auf der Spitze des 34 Meter hohen Torre Apponale zeigt ein Engel, der „Anzolim“, die Windrichtung an. Eine Besteigung des Turms lohnt auf jeden Fall und bietet einen herrlichen Blick über den See und Riva del Garda.

Das Stadtmuseum ist in der alten Festung untergebracht und von einem Wassergraben umgeben. Weitere Sehenswürdigkeiten sind der alte Bahnhof, die beiden Kirchen (Chiesa Santa Maria Assunta und Chiesa Inviolata), die Reste einer alten römischen Therme (Therme Romana), das Wasserkraftwerk Ponale und der Sporthafen (Porto San Nicolo).

Auf einem Serpentinenweg kommt man in ca. 30 Minuten zur Ruine eines mächtigen Rundturmes (Bastione), der mächtig und unübersehbar 200 Meter am Hang über der Stadt thront.

Ein noch breiteres Panorama von Riva del Garda habe ich hier auf Panoramio gepostet.

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World Pinhole Day 2014

Wie jedes Jahr ist auch heuer der World Pinhole Day (weltweite Tag der Lochkamera) wieder am letzten Sonntag im April. Grund für mich, auch mal wieder zur (digitalen) Lochkamera zu greifen und ein paar Bilder zu machen.

Benutzt habe ich die Nikon D300, ausgestattet mit einem Skink Pinhole, das einfach anstatt eines Objektivs am Bajonett der Kamera angesetzt wird.
My Pinhole Cam - Camera Obscura

Lochkameraaufnahmen zeichnen sich dadurch aus, dass sie eigentlich durchgehend scharf sind, da es keinen Fokus gibt. Trotzdem sind die Aufnahmen typischerweise durchgehend „soft“. Dies liegt am physikalischen Effekt der Lichtbeugung. Auch Objektive zeigen diesen Effekt bei kleineren Blendenöffnungen (f16, f22, etc.), der dort aber bei weitem nicht so ausgeprägt ist wie bei einer Lochkamera. Dort ist die „Blende“ ja noch viel viel kleiner (bei meiner Holga WPC z.B. f135).

Hier sind nun die Bilder, die ich am weltweiten Lochkameratag 2014 aufgenommen habe. Sie wurden in RAW fotografiert und in LR4 entwickelt. Wie immer gilt: Klick macht groß.

Zum World Pinhole Day gibt es auch eine eigene Webseite. Man kann dort ein Bild, das am jeweiligen Lochkameratag aufgenommen wurde, hochladen und die Ergebnisse anderer Fotografen ansehen.

Weitere Lochkameraaufnahmen von mir findet man im Artikel über die Holga WPC und meinem Lochkameraalbum auf Flickr. Wer Lust hat, selbst ein Pinhole für seine Spiegelreflexkamera (digital oder analog) zu bauen findet hier ein Video, das erklärt, wie’s geht.

 

Sirmione – Gardasee Teil 1

Der Gardasee - Blick von Costermano ausDer Gardasee – Blick von Costermano aus

Um Ostern 2014 habe ich mich ein bisschen am Gardasee umgesehen. Einige meiner Impressionen werde ich hier im Blog in mehreren Artikeln mit Euch teilen.

Los geht es mit einem Ausflug nach Sirmione, ganz im Süden des Gardasees. Sirmione liegt auf einer natürlichen Landzunge, die wie eine schmale Nadelspitze in den See hineinreicht.

Das Auto bleibt auf einem Parkplatz vor der Altstadt, die ist nämlich für den allgemeinen Autoverkehr gesperrt. Man betritt die Altstadt über eine Zugbrücke der alten Skaligerburg, durch die man sich den Weg durch eine Heerschar von Touristen bahnt. Die Burg diente der Verteidigung und gleichzeitig aber auch als Machtdemonstration. Eine Besichtigung der mächtigen Mauern lohnt sich! Der Blick vom Turm bietet einen guten Überblick und man erkennt, wie schmal die Landzunge wirklich ist.

Anschließend bummelt man durch die engen Straßen der Stadt und findet so manch malerischen Winkel.

Marschiert man weiter in Richtung der Spitze der Landzunge, kommt man an einer Villa vorbei, in der die Opernsängerin Maria Callas einige Jahre gelebt hat. Geht man weiter gelangt man schließlich zu den Grotten des Catull. Das 2 Hektar große Areal beherbergt ein archäologischen Museum und die Ausgrabungen einer alten römischen Villa, wahrscheinlich ein antikes Sanatorium mit einem Thermalbad. Die Überreste sind imposant. Vom Areal aus hat man einen schönen Blick auf die gegenüberliegenden Seeufer.

Das folgende Bild der Grotten des Catulls gibts hier als hochauflösendes Bild auf Panoramio, in das auch hineingezoomt werden kann.
Grotten des Catull (klein)

Alle Bilder des Beitrags wurden aufgenommen mit einer Nikon D300 und dem Tamron 10-24mm-Objektiv.

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Neuer Reiseführer der Glasstraße

Reiseführer Glasstraße

Für alle, die sich auf die Spuren der Glasherstellung in Ostbayern machen wollen ist gerade ein neuer Reiseführer erschienen:

Die Glasstraße – Ein Märchen des Bayerischen und Oberpfälzer Waldes

Erschienen ist das Buch im Grebennikov Verlag innerhalb der Reihe „explorise Ferienstraßen“, Nr.15. Das Buch ist für 14,90 Euro z.B. hier erhältlich (ich erhalte keine Provision!).

Der Reiseführer begleitet den Leser auf 250 Kilometern durch Ostbayern. Alle wesentlichen Orte auf der Route werden beschrieben und mit aktuellen Bildern und Informationen illustriert. 43 Orte von A wie Altenstadt/WN bis Z wie Zwiesel werden behandelt. Wer eine größere (Foto-)Tour oder auch nur einen Tagesausflug entlang der ostbayerischen Glasstraße vorbereitet ist bei diesem Buch richtig. Auf über 200 Seiten werden die Sehenswürdigkeiten entlang der Straße beschrieben.

Der Verlag hat passend zum Buch eine Flickr-Gruppe gegründet. Dort kann man selbst Fotos, die man entlang der Glasstraße gemacht hat, posten oder auch nur die Fotos anderer ansehen und sich weitere Anregungen holen.

So, jetzt raus und die Glasstraße erkunden!

Reiseführer GlasstraßeIn Altenstadt konnte ich letztes Jahr eine aufgegebene Glashütte besuchen, einen Blogbeitrag dazu findet man hier.