Archiv für den Monat: September 2014

Inselhighlights – Teneriffa Teil 3

Der letzte Teil der Teneriffa-Reihe zeigt Stationen einer Tour ausgehend von Adeje über Vilaflor zum Fuße des Teide in den Norden entlang der Küste zum ältesten Baum der Insel und zurück an der Ostküste in den Süden.

Erster Stopp auf unserer Tour ist ein Aussichtspunkt oberhalb von Vilaflor. Von dort aus, bereits hoch in den Bergen, hat man einen schönen Blick über die Landschaft bis zum Meer. Am Parkplatz des Aussichtspunktes sehen wir einen Einheimischen, der sich originalgetreu als Ureinwohner (Guanche) verkleidet hat und für Touristenfotos mit einem Lämmchen posiert. (Bei allen Fotos gilt: Klick macht groß!)

Weiter geht es zum Nationalpark des Teide. Der Teide ist mit 3718 Metern der höchste Berg Spaniens. Der Nationalpark des Vulkans ist seit 2007 Unesco Weltkulturerbe. Die karge Landschaft am Fuß des Berges kann faszinieren. Mehrere Millionen Besucher zählt der Nationalpark jährlich!

Nach dem Bewundern der Landschaft am Fuße des Teide setzen wir unsere Fahrt in Richtung Nordküste fort. Einen weiteren Halt gibt es an einer kuriosen Gesteinsformation, der sogenannten Felsenrose. Nach einer kurzen Fahrt kann man irgendwann einen schönen Blick auf die Wetterlage der Nordküste werfen: Im Sommer existiert über der Nordküste immer eine permanente, dichte Wolkenschicht. Befindet man sich noch oberhalb in den Bergen, so kann man dieses Phänomen sehr schön beobachten. Ist es hier sehr sonnig, so taucht man bei der Fahrt Richtung Norden in die Wolkendecke hinab und es wird deutlich düsterer, man hat keine direkte Sonnenstrahlung mehr. An der Nordküste, unterhalb der Wolkenschicht sieht es dann immer so aus, als ob es gleich zu regnen beginnt. Regen gibt es aber den ganzen Sommer trotzdem nicht.

Nach dem Mittagessen in der Nähe von Puerto de La Cruz geht es entlang der Nordküste Richtung Osten. Vom Restaurant Mirador de Garachico hat man einen sehr schönen Blick auf das Hafenstädtchen Garachico.  Seinen Namen hat Garachico von dem Wahrzeichen des Dorfes, einem Felsen, der unmittelbar vor dem Ort im Wasser liegt. Er bedeutet „Kleine Insel“ und leitet sich aus dem Guanchenwort „Igara“ für Insel und dem spanischen „chico“ (klein) ab.

Den „Drago Milenario“ – tausendjährigen Drachenbaum – gibts im Ort Icod de los Vinos zu bestaunen. In Wirklichkeit handelt es sich gar nicht um einen Baum, sondern um ein Liliengewächs ohne Altersringe, deshalb kann man das Alter nur schätzen. Aktuelle Schätzungen schwanken zwischen 400 und 600 Jahren. Ein Spaziergang durch die Gassen des verschlafenen Icod de los Vinos lohnt auch.

Entlang der Ostküste geht es dann zurück in den Süden Teneriffas. Dabei passiert man bald Los Gigantes,  ein Ortsteil der Gemeinde Santiago del Teide. Der touristische Ort hat seinen Namen von der imposanten Steilküste. Die Klippen fallen hier teils bis zu 450 Meter in die Tiefe. Lokale Veranstalter bieten Schiffsausflüge auf Seglern, Motorbooten oder Katamaranen zu den Klippen an.

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