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Erster Schnee 2017

Heute, am 12.11.2017, gab es zum ersten Mal heuer in der Oberpfalz Schnee bis in die tieferen Lagen. Die Bilder zeigen die Naabauen bei Weiden.

Schnee in den Waldnaabauen

Schnee in den Waldnaabauen II

Aktuelle (alle 15 Min. neu!) Bilder liefert die DSLR-Wettercam. Wie z.B. dieses Bild von 16:28 Uhr:

Zu diesem Zeitpunkt ist der Schnee allerdings schon wieder in Regen übergegangen. Nur in den höheren Lagen im Hintergrund liegt noch ein wenig Schnee.

Gardasee: Garda 2017 – Teil 4

Garda – Little Planet

Hier jetzt der vierte und letzte Teil mit Panoramen aus Garda vom August 2017.

Zum Abschluss noch die Bilder als Little Planets:

Weitere Teile der Artikelserie:

Gardasee: Garda 2017 – Teil 1

Gardasee: Garda – Teil 2

Gardasee: Garda 2017 – Teil 3

Weitere Artikel vom Gardasee hier

Das Neptune Convertible Art Lens System

Geliefert in einer grasgrünen Schachtel (siehe letzten Blogeintrag) umfasst das Neptune Convertible Art Lens System momentan eine für alle Objektive des Systems zu verwendende Blendenbasis und drei Festbrennweiten. Diese haben alle einen eigenen Namen:

  • das 3.5/35mm THALASSA,
  • das 2.8/50mm DESPINA und
  • das 4.0/80mm PROTEUS.

Die Objektive sind sehr kompakt, da es sich einerseits um manuelle Objektive handelt (kein Autofokus möglich) und zum anderen nicht am Kamerabody, sondern an der Blendenbasis angeschlossen werden. Ein Blendensystem für alle Objektive!

Die Blendenbasis hat keinen Chip, Exifdaten werden also nicht abgepeichert. Die Blendenlamellen lassen sich stufenlos durch Drehen am entsprechenden Ring verstellen. Für die drei Objektive sind verschiedene Markierungen mit den üblichen Blendenwerten an der Basis angebracht. In schwierigen Lichtsituationen haben die Blendenöffnungen noch einen Spielraum zu größeren Blendenöffnungen als angegeben. Dabei kann sich die Bildqualität u.U. etwas verschlechtern. Außerdem gibt es die Möglichkeit, bei geöffneten Blendenlamellen Scheiben mit speziellen Blendenformen in die Basis einzusetzen. Damit lassen sich im Bokeh bei Spitzlichtern Formen erzeugen.

Die Blendenbasis

Das Neptune Objektiv System soll vom Hersteller, der Lomographischen Gesellschaft, noch weiter ausgebaut werden. Bereits in der Produktion befindet sich das Naiad 15mm Objektiv. Es soll im Frühjahr 2018 verfügbar sein. Weitere Objektive mit Brennweiten bis zu 400mm, die alle an der Blendenbasis angebracht werden, sind geplant.

Das Neptune 50mm-Objektiv an einer Nikon D800

Die metallenen Objektivdeckel besitzen ein Schraubgewinde. Das Abnehmen der Deckel erfordert so etwas Gefummel. Die Deckel an der Bajonettseite der Linsen sind Plastikkappen, die einfach nur aufgesteckt sind. Die Blendenbasis besitzt kameraseitig einen normalen Plastikbajonettdeckel zum schrauben, an der Objektivseite einen Plastikdeckel, der nur aufgesteckt ist, sich also nicht verriegeln lässt und etwas locker sitzt.

Die folgenden Bilder zeigen einen Brennweitenvergleich der drei Objektive. Die Aufnahmen wurden jeweils mit der offiziellen Offenblende aufgenommen. Die RAW-Bilder wurden in Lightroom einer Standartentwicklung unterzogen, ohne jedoch beschnitten oder gerade gerichtet zu werden. Es soll ja der ganze Bildausschnitt dargestellt werden.

Hier noch zwei Beispielbilder, aufgenommen mit dem PROTEUS-80mm-Objektiv bei Blende 4:

Im extremen Gegenlicht oder Streulicht kam es bei anderen Aufnahmen zu deutlich sichtbaren lila Verfärbungen. Ich denke, das kommt von der Vergütung. Schade, dass bei den Objektiven keine Streulichtblenden dabei sind. Dies könnte den Effekt bei seitlichem Lichteinfall verhindern oder zumindest mindern. Im folgenden Bild erkennt man deutlich die Verfärbung im Bereich der Hundeschnauze (Pfeil).

Fazit:

Die Idee, dass man verschiedene Frontlinsen an ein und dieselbe Blendenbasis adaptiert, ist pfiffig. Das führt zu kleinen, kompakten Objektiven, die nicht viel Platz beim Transport brauchen und auch noch leicht sind. Außerdem muss nicht bei jedem zusätzlichen neuen Objektiv das Blendensystem wieder dazugekauft (und herumgetragen) werden. Da ja die Blendenzahl von der Brennweite abhängt, kann für die drei originären Objektive der Blendenring mit den entsprechenden Blendenmarkierungen verstellt werden. Wie das aber bei zukünftig für das System erscheinenden Objektiven (z.B. dem im Frühjahr erscheinenden 15-mm-Naiad-Objektiv) aussehen wird, bleibt abzuwarten. Die vorhandenen Skalen an der Blendenbasis stimmen für andere Brennweiten jedenfalls nicht.

Da es sich um manuelle Objektive handelt muss manuell fokussiert und belichtet werden. Wem das zu viel Aufwand ist, für den ist dieses Objektivsystem nichts. Das Fotografieren mit dem Neptune-System „entschleunigt“.

Da es sowohl an analoge, wie auch an digitale Kameras angebracht werden kann, ist dieses System sehr vielseitig einsetzbar. Es ist für Nikon, Canon und Pentax Kameras erhältlich. Mit den entsprechenden Adaptern kann es auch an vielen weiteren Kameras verwendet werden.

Wer nicht auf Kickstarter an der Crowdfounding-Aktion teilgenommen hat, kann das System hier vorbestellen.

Es genügt eine kleine Tasche!

PS: Ich habe an der Crowdfounding-Aktion teilgenommen und stehe in keiner wirtschaftlichen Beziehung zu Lomography.com. Auch an dem Vorbestellungslink verdiene ich nichts!

Gardasee: Garda 2017 – Teil 3

Garda – Hafen

Hier kommen weitere 360°-Bilder von Garda. Hafen und Fußgängerzone.

Die Fotodaten noch in einer flach gerechneten Version:

Weitere Teile der Artikelserie:

Gardasee: Garda 2017 – Teil 1

Gardasee: Garda – Teil 2

Gardasee: Garda 2017 – Teil 4

Weitere Artikel vom Gardasee hier

Gardasee: Garda 2017 – Teil 1

Blick über Garda

Das malerische Garda hat ca. 3500 Einwohner. In den engen Fußgängergassen kann man herrlich flanieren und in den vielen kleinen Geschäften stöbern. Die Seeuferpromenade lädt mit ihren vielen Restaurants zum Verweilen ein.

Weiter gehts in Teil 2 mit 360°-Bildern von Garda hier.

Artikel vom Gardasee auf Oberpfalzpanorama.de finden sich hier.

Die Josefskirche in Weiden

St. Josef Weiden

Eigentlich wollte ich ja Oldtimer in der Weidener Altstadt fotografieren, aber leider war ich wohl zur falschen Zeit vor Ort. Von Oldtimern keine Spur. Auf dem Rückweg zum Auto habe ich dann noch ein paar Bilder quasi en passant von der Kirche St. Josef gemacht.

Die Kirche wurde erst um 1900 in kurzer Zeit erbaut. Der Baustil ist neuromantisch, die Innenausstattung Jugendstil.

Hier noch zwei 360°-Panoramen vom Innenraum:

Weitere Informationen zur Kirche findet man hier.

 

 

Waldnaabtal

Waldnaabtal – Little Planet

Ein Kleinod der Natur stellt das Waldnaabtal dar. Von Falkenberg aus kann man immer entlang der Waldnaab bis Johannistal gehen.

An Sonn- und Feiertagen ist die Tour aber sehr überlaufen. Viele nutzen den Weg, um in der bewirtschafteten Blockhütte auf halber Strecke Rast zu machen und zu Mittag zu essen oder Kaffee zu trinken.

Etzenricht

Rathaus Etzenricht

In diesem Artikel gibt es zwei Kugelpanoramen aus Etzenricht in der Oberpfalz.

Hier noch „flache“ Berechnungen der Fotodaten:

 

 

Weiherhammer

Kircheninnenraum Weiherhammer

Weiherhammer in der Oberpfalz nahe Weiden hat seit kurzem ein neues Rathaus. Direkt am See gelegen lädt ein implementiertes Cafe auf einer Terrasse zum Verweilen und Entspannen ein:

Auch die Pfarrkirche von Weiherhammer lohnt einen Besuch:

Hier noch die obigen Kugelpanoramen als Double-Planet gerechnet (wie immer gilt: Klick macht groß!):

 

 

Spionage raus – Privatsphäre rein

Der Eblocker

Privatsphäre ist im Internet heutzutage meist ein Fremdwort. Beim Surfen hinterläßt jeder Spuren. Webseiten tracken ihre Besucher, Werbenetzwerke tracken besuchte Seiten usw. Es werden detaillierte Persönlichkeitsprofile von Nutzern angelegt. Diese können z.B. sehr persönliche Eigenschaften beinhalten: Freunde, Familie, Wohnort, Interessen, Gesundheitszustand, ethnische Herkunft, Religion, etc. – um nur einige zu nennen. Das alles passiert ohne Kenntnis oder Einwilligung der User. Entsprechende Firmen machen diese Informationen dann zu Geld. Dies kann sogar zu massiven Nachteilen führen für die Surfer: Zukünftige Arbeitgeber, Banken und Versicherungen kaufen und nutzen diese Daten gerne um etwaige eigene Risiken auszuschließen oder zu minimieren.

Abhilfe verspricht hier der sogenannte Eblocker. Ein Gerät, das einfach per Plug&Play an den Router oder einen Switch angeschlossen wird und alle Geräte im Netzwerk (Computer, Tablets, Smartphones, SmartTVs und andere IoT-Devices) schützen soll. Der Hersteller bietet die Möglichkeit, die Software des Eblockers auf eigener Hardware zu testen und laufen zu lassen. Hat man einen Raspberri Pi oder Banana Pi, so kann man ISO-Dateien herunterladen und das Programm testen und sogar eine Lizenz auf dem eigenen Gerät erwerben. Da mich das Konzept sehr interessiert hat, habe ich die Software zunächst auf einem Raspberry Pi installiert und getestet.

Auch auf einem Raspberry Pi läuft die Eblocker-Software

Dabei musste ich feststellen, dass es bei einigen Routern beim Einrichten zu Problemen kommen kann. Bestimmte Modelle (z.B. Fritzbox 7490) funktionieren nicht per Plug&Play. Dies liegt aber an Firmwarefehlern der Router und kann mit detaillierten Anleitungen auf der Herstellerhomepage des Eblockers gelöst werden. (Für Interessierte: Man muss den DHCP-Server des Routers deaktivieren und auf dem Eblocker einschalten.)

Bei unverschlüsselten Internetseiten (http) funktioniert alles bestens. Bei verschlüsselten Internetseiten muss man zuerst in allen Browsern ein auf der Eblocker-Hardware erzeugtes Zertifikat installieren. Dann wird die Verbindung vom Browser zum Eblocker aufgebaut und von dort aus zu der eigentlichen https-Seite im Internet. Dies ermöglicht es dem Eblocker Werbung und Tracker zu blockieren. Dabei muss man aber dem Eblocker vertrauen. Für sensible Seiten (z.B. Online-Banking) kann man Ausnahmen definieren, diese Seitenaufrufe laufen dann nicht über den Eblocker. Vereinzelt stellte ich auch noch Probleme bei SSL-verschlüsselten Seiten fest. Zunächst gab es bei meinen iOS-Geräten Probleme, bis ich dann manuell die erste Aktualisierung auf die neueste Softwareversion angestoßen habe. Mit einer gültigen Abolizenz aktualisiert sich der Eblocker dann von selbst, so wie es auch bei Virenschutzprogrammen üblich ist. Die Releases, die es als Download für eigene Hardware gibt, sind u.U. nicht die aktuellste Version.

Schließlich habe ich mich doch entschlossen, eine Version des Eblockers direkt beim Hersteller zu kaufen. Im Lieferumfang sind ein Netzteil und ein LAN-Kabel enthalten. Auch Aufkleber für die Objektive von Webcams von Smartphones und Tablets sind dabei.

Im Lieferumfang enthalten.

Neben dem Schutz der Privatsphäre bietet der Eblocker auch noch die Möglichkeit, verschiedene Nutzerprofile und Jugendschutzmechanismen einzurichten (Beides nur in der etwas teureren Family-Version). Bei allen Modellen kann man durch Nutzung des TOR-Netzwerkes seinen Wohnort verschleiern oder einen eigenen VPN-Provider eintragen und verwenden. Außerdem läßt sich ein verwendetes Endgerät als ein anderes auszugeben. Tablets oder Smartphones können so z.B. als Desktop-Rechner getarnt werden. Dies kann bei einigen Internetshops helfen, günstigere Preise zu erhalten. Da diese Seiten normalerweise verschlüsselt sind, kann man in einen Konflikt kommen, da man diese Seiten dann über den Eblocker besuchen muss und der dann in der Mitte der Verbindung sitzt.

Die Anschlüsse des Eblockers

Fazit: Für wen seine Privatsphäre ein schützenwertes Gut darstellt, der sollte sich den Eblocker mal ansehen. Diesen Schutz gibt es aber nicht umsonst. Die ständige Weiterentwicklung und Verbesserung der Hard- und Software kostet nunmal Geld. Es gibt Jahres- und lebenslange Abos von der Pro- und der Family-Version. Einen genaueren Überblick bietet die Homepage des Herstellers.

Momentan gibt es auch einen 25-Euro-Osterrabatt.

Zum Schluß möchte ich noch darauf hinweisen, dass ich mir den Eblocker selbst gekauft und keinerlei Vorteile durch diesen Artikel habe. Privatsphäre und Sicherheit im Internet sollten für alle Benutzer eine große Bedeutung haben. Auch im Zusammenhang mit dem Internet der Dinge wird es immer schwieriger auf seine Privatsphäre zu achten, auch wenn man eigentlich nichts zu verbergen hat. Datenschutz wird nicht besonders groß geschrieben im Internet.