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Neuer Reiseführer der Glasstraße

Reiseführer Glasstraße

Für alle, die sich auf die Spuren der Glasherstellung in Ostbayern machen wollen ist gerade ein neuer Reiseführer erschienen:

Die Glasstraße – Ein Märchen des Bayerischen und Oberpfälzer Waldes

Erschienen ist das Buch im Grebennikov Verlag innerhalb der Reihe „explorise Ferienstraßen“, Nr.15. Das Buch ist für 14,90 Euro z.B. hier erhältlich (ich erhalte keine Provision!).

Der Reiseführer begleitet den Leser auf 250 Kilometern durch Ostbayern. Alle wesentlichen Orte auf der Route werden beschrieben und mit aktuellen Bildern und Informationen illustriert. 43 Orte von A wie Altenstadt/WN bis Z wie Zwiesel werden behandelt. Wer eine größere (Foto-)Tour oder auch nur einen Tagesausflug entlang der ostbayerischen Glasstraße vorbereitet ist bei diesem Buch richtig. Auf über 200 Seiten werden die Sehenswürdigkeiten entlang der Straße beschrieben.

Der Verlag hat passend zum Buch eine Flickr-Gruppe gegründet. Dort kann man selbst Fotos, die man entlang der Glasstraße gemacht hat, posten oder auch nur die Fotos anderer ansehen und sich weitere Anregungen holen.

So, jetzt raus und die Glasstraße erkunden!

Reiseführer GlasstraßeIn Altenstadt konnte ich letztes Jahr eine aufgegebene Glashütte besuchen, einen Blogbeitrag dazu findet man hier.

Off Topic: Buchempfehlung – Die grosse Volksverarsche

Mit diesem Post führe ich eine neue Kategorie ein: Off Topic. Themen, die mit der Fotografie oder der Oberpfalz nicht unbedingt direkt etwas zu tun haben, die mir jedoch wichtig genug erscheinen, kurz darüber zu berichten.

In letzter Zeit hatte ich leider nicht viel Zeit zum Fotografieren, zwischendurch konnte ich aber immer mal wieder in der einen oder anderen Minute ein bisschen lesen.

Durch ein Fernsehinterview mit dem Schaupieler Hannes Jaenicke bin ich auf sein neues Buch aufmerksam geworden. Es trägt den reißerischen Titel „Die grosse Volksverarsche – Wie Industrie und Medien uns zum Narren halten“ und ist im Gütersloher Verlagshaus erschienen.

Hannes Jaenicke ist nicht nur Schauspieler, sondern produziert auch Dokumentationen und engagiert sich aktiv für den Umweltschutz. In seinem Buch zeigt er in den einzelnen, leicht zu lesenden Kapiteln, wie die Verbraucher in den verschiedensten Bereichen systematisch an der Nase herumgeführt werden. Nach der Einführung folgen zehn thematisch untergliederte Kapitel, in denen man an vielen konkreten Beispielen ein Gefühl dafür bekommt, dass man durch den unkritischen Umgang von bewußt etablierten Images, die einem die Werbung auf allen Kommunikationskanälen eintrichtert, oftmals hinters Licht geführt wird. Durch die Überbetonung eines (positiven) Aspektes und dem Verschweigen anderer (negativen) Fakten soll der Verbraucher zum Konsum animiert werden. Hier setzt das Buch an und will dem Verbraucher eine kritische Grundhaltung vermitteln und ihn dazu auffordern, sich mehr und unabhängige Informationen zu beschaffen. Es liefert dazu in jedem Kapitel eine Fülle von vertiefenden Informationsquellen wie z.B. Internetadressen und weiterführende Literatur.

Dass bei einem Umfang von nur knapp 200 Seiten die Informationen zu den einzelnen Themen nur angerissen und exemplarisch dargestellt werden können ist verständlich. Als aufmerksamer Konsument waren mir auch einige Beispiele, die behandelt werden bereits bekannt. Trotzdem erfuhr ich viel Neues und wurde neugierig auf die Vertiefungen der angegebenen Informationsquellen.

Behandelt werden die folgenden Themen:

  • Der Verpackungswahn
  • Das falsche Spiel der Banken
  • Die mediale Massentäuschung
  • Das Gigageschäft mit der Schönheit
  • Die Wahrheit der Energiewende(hälse)
  • Die grausamen Details der Bekleidungsindustrie
  • Die lukrativen Lügen der Autolobby
  • Profitable Maschen der Pharmaindustrie
  • Wenn Genuss zum Verdruss wird

In den abschliessenden Kapiteln geht der Autor dann noch auf die Macht der Konsumenten ein, gibt persönliche Konsumtipps, weiterführende Webseiten und Literatur an.

Zum Buch gibt es auch eine Webseite: www.die grosse-volksverarsche.de Dort können sich Leser über ihre gemachten Erfahrungen austauschen. Eine gute Idee, das Buch dadurch interaktiv zu gestalten.

Für mich ist dieses Buch eine klare Leseempfehlung, regt es doch an, das eigene Konsumverhalten kritisch zu hinterfragen und evtl. in Zukunft bei einigen Dingen zu Alternativen zu greifen.