Schlagwort-Archive: special edition

Lensbaby Spark SE am Crop

Lensbaby Spark - Special Edition

In den letzten beiden Blogposts (Lensbaby Spark und Lensbaby Spark Special Edition) habe ich über die normale und die Special Edition des Lensbaby Spark bei der Verwendung an einer Vollformatkamera (Nikon D800) berichtet. Diesmal testete ich die Special Edition an einer Nikon D300, meiner alten Cropkamera. Bei einem kurzen Spaziergang durch Nabburg an einem kontrastarmen, stark bewölkten Januartag, machte ich einige RAWs, die ich dann schwarzweiß ausentwickelte. Alle Bilder wurden mit der Blende f2.8 aufgenommen.

Der typische Lensbaby-Effekt, der „Sweet-Spot“, läßt sich auch bei Crop-Kameras beobachten. Allerdings ist der Effekt dort nicht so stark ausgeprägt wie bei Vollformatkameras, da einfach die Sensorfläche kleiner ist. Deshalb ist logischerweise dort auch der Bokeh-Bereich kleiner. Bezogen auf die Bildgröße ist der prozentuale Anteil des Sweetspots am Crop-Format größer. Durch Verwendung der relativ großen Blende von f2.8 tritt das Bokeh trotzdem auch bei Cropaufnahmen deutlich hervor. Wie es bei der fixen Blende der normalen Spark-Ausgabe aussieht, habe ich noch nicht ausprobiert.

Bei allen Bildern gilt wie immer: Klick macht groß.

 

 

 

Lensbaby Spark – Special Edition

Lensbaby Spark - Special Edition
Das Lensbaby Spark gibt es auch als Special Edition. Im Gegensatz zur normalen Ausgabe des Sparks (siehe letzter Blogbeitrag) besitzt dieses Lensbaby nicht die feste Blende f5.6 sondern kommt mit einer Anfangsblende von f2.0. Damit ist es lichtstärker und auch auf das Bild hat die größere Blendenöffnung  deutliche Auswirkungen: der Sweetspot ist kleiner, der Bokeh-Bereich entsprechend größer. Damit hat man auch bei Crop-Kameras einen deutlich größeren/sichtbareren „Lensbaby-Effekt“. Das Fokussieren wird bei großen Blenden dafür aber deutlich schwieriger!

Ein weiterer Unterschied zur normalen Version sind die mitgelieferten Blendenscheiben, die mit dem ebenfalls in der Packung enthaltenen Magnetwerkzeug vor der Linse angebracht werden können. Damit hat man nun die Wahl zwischen den Blenden 2.0, 2.8, 4.0 und 5.6. Außerdem sind noch einige Blendenscheiben mit Mustern dabei. Diese erzeugen bei Spitzlichtern im Bokeh die entsprechende Form.

Die restlichen Spezifikationen der Special Edition stimmen mit denen der regulären Version überein: Brennweite 50mm, vergütete Doppelglasoptik, manuelle Fokussierung, Fokusbereich von 33 cm bis unendlich, kompatibel mit dem Lensbaby Optic Swap System, Fokus-Minimalabstand 33 Zentimeter und ein Filtergewinde von 37 mm.

Bei allen Bildern im Beitrag gilt wie immer: Klick macht groß!

Die folgenden Aufnahmen zeigen die Auswirkung der verschiedenen Blenden auf den Sweetspot, aufgenommen mit der Vollformatkamera Nikon D800. Dabei war es schwierig, immer genau gleich zu fokussieren. Ich habe versucht, die Frontlinse einigermaßen parallel zur Sensorebene zu stellen. Verkippt man die Frontlinse, dann ist der Sweetspot nicht mehr rund sondern wird immer ovaler. Das letzte Bild der Serie wurde zum Vergleich mit dem Nikkor 1.8/50mm AF-S G bei Blende 2.0 aufgenommen. Der Bildausschnitt, bzw. Sehwinkel beim Lensbaby scheint mir etwas kleiner zu sein als beim Nikkor 50mm.

Durch Ziehen am Tubus verkürzt man den Abstand zum Subjekt der Aufnahme und so sind auch Nahaufnahmen möglich.

Die folgenden Beispielaufnahmen wurden alle in Neustadt an der Waldnaab (Oberpfalz/Bayern) mit der Nikon D800 und einer festen Blende von f4.0 aufgenommen.

Insgesamt ist das Preis-Leistungs-Verhältnis bei der Special Edition viel besser als bei der Standardversion. Man gewinnt an Flexibilität und Möglichkeiten durch die größere Lichtstärke und den mitgelieferten Blendeneinsätzen. Bedenkt man noch, dass der Preis der Special Edition auf der offiziellen Webseite des Lensbaby-Importeurs in Deutschland derselbe ist wie für die normale Version des Objektivs, so empfehle ich auf jeden Fall zur Special Edition zu greifen, solange es diese Version noch gibt.

Das könnte Sie auch interessieren:

Lensbaby Spark