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Die Geisterkirche von Lukova

Die Geisterkirche von Lukova

Die Geisterkirche von Lukova

Nahe der deutschen Grenze in der Tschechei befindet sich ein Dorf mit einer ganz besonderen Kirche. Die wohl gruseligste Kirche bekommt ihren Ruf von den Geistern der Sudetendeutschen, die vor dem Zweiten Weltkrieg hier lebten und jeden Sonntag beteten. In der St-Georgs-Kirche des 700-Seelen-Dorfes Lukova wurden 32 Geisterfiguren installiert und verleihen dem Ort seinen mystischen Charme.

Geschaffen von dem Künstler Jakob Hadrava locken die lebensgroßen Geisterfiguren viele internationale Touristen an. Die Idee ist, mit dem Geld, das die Touristen bringen, die baufällige Kirche eines Tages renovieren zu können. Bis aus Japan und Australien kommen die Besucher.

In den folgenden beiden 360°-Panoramen kann man sich mit gedrückter Maustaste überall umsehen.

Stand September 2016 wird die Kirche aber für Besucher leider für die nächsten drei Monate nicht geöffnet sein. Es sollen Renovierungsarbeiten durchgeführt werden.

Der Aussichtsturm auf dem Rabenberg (Tschechei)

Letztes Jahr wurde eine ehemalige Abhörstation aus dem kalten Krieg auf dem Rabenberg (Havran) in der Tschechei zu einem Aussichtsturm umgebaut. Dieser überragt die Bäume der Umgebung, so dass man einen tollen Ausblick auf den Oberpfälzer und Böhmerwald genießen kann. Am Aussichtsturm sind diverse Info-Tafeln angebracht. Sie dokumentieren die Geschichte des Ortes und einige Fluchtversuche aus der ehemaligen Tschechoslowakei.

Von deutscher Seite aus startet man am besten von der Silberhütte (bei Flossenbürg) aus zu einem ca. 3 Kilometer langen Spaziergang entlang der bayerisch/tschechischen Grenze zum Aussichtsturm auf dem Rabenberg. Zunächst geht es gut ausgeschildert auf einer breiten Forststraße zum Kreuzstein, einem alten Grenzübergang. Von dort aus geht es auf einem Waldweg direkt entlang der Grenze. Irgendwann biegt man dann links ab und wandert bergauf bis zum Turm.  Den Turm sieht man erst, wenn man oben auf dem Rabenberg ist und aus dem dichten Wald heraustritt. Am Boden vor dem Turm liegt immer noch Stacheldraht, darauf sollte man aufpassen. Zum Turm führt von der tschechischen Seite ein alter Betonplattenweg. Teile der doppelten Zaunreihe, die die alte Militäreinrichtung abschirmte, sind noch erhalten.

Die folgenden Bilder entstanden bei einem Ausflug von der Silberhütte aus. Wie immer gilt: Klick macht groß!