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Walimex 2.8/14mm erste Eindrücke

Walimex pro 2.8/14mm

Hier ein erster Erfahrungsbericht vom Walimex pro 2.8/14mm-Objektiv. Das zum Samyang 2.8/14mm baugleiche Ultraweitwinkel-Objektiv ist für das Vollformat gerechnet und besitzt eine fest verbaute Streulichtblende. Die Frontlinse ist stark gekrümmt, das Objektiv ist innenfokussierend (manuell!). Dafür hat das Objektiv auch einen gewaltigen Bildwinkel von 115 Grad (bzw. 94 Grad am Crop).

Aufgrund seiner Lichtstärke ist das Objektiv relativ groß. Bei den folgenden Bildern befindet sich ein Größenvergleich mit dem fürs Crop-Format gerechnete Samyang 8mm-Fisheye, das ich bisher für meine Kugelpanoramen an der D800 benutzt habe. Vergleicht man die Größe des Walimex 14mm mit dem Sigma 12-24mm, so ist das Walimex trotzdem deutlich kleiner.

Da ich ein bekennender Weitwinkelfan bin, war ich auf das wegen seiner Schärfe im Netz vielgelobte Walimex/Samyang gespannt. Der Fakt, dass der Fokusring bei der Unendlichstellung nicht korrekt justiert sein soll, kann ich bei meinem Exemplar nicht bestätigen. Nutzer diverser Foren berichten hier von einer gewissen Serienstreuung.

Die Haptik gefällt mir gut. Das Objektiv besitzt einen Chip, so dass man alle Automatikprogramme nutzen kann. Man muss dazu den Blendenring auf die rote 22 stellen. Blendet man etwas ab, bekommt man von vorne bis hinten alles scharf und man braucht eigentlich nur bei extrem nahen Einstellungen mal fokussieren (Naheinstellgrenze: 28 cm). Der Fokusring läuft leicht und ist angenehm zu bedienen.

Es folgen einige Testfotos, die ich im schönen Nabburg in der Oberpfalz gemacht habe. Sie entstanden mit einer Nikon D800 und wurden mit Lightroom entwickelt:

Und jetzt noch einige Testbilder aus Amberg. Die Bilder im Kircheninnenraum wurden bei ISO2000 und offenblendig bei F2.8 frei Hand aufgenommen.

Fazit:

Mir gefällt das Walimex pro 14mm sehr gut. Es ist kompakter und leichter als mein Sigma 4.0/12-24mm-Objektiv. Da ich das Sigma sowieso nur an den Brennweitengrenzen einsetze, überlege ich, ob ich es nicht verkaufen sollte. Das Walimex würde mir genügen.

 

 

 

Der Künstlerort Kallmünz

25 Kilometer nördlich von Regensburg liegt zwischen den Flüssen Naab und Vils der oberpfälzer Ort Kallmünz. Nähert man sich Kallmünz, so erkennt man schon von weitem die Burgruine, die hoch auf einem Kalkfelsen über dem Ort thront. Die Burg wurde bereits 1130 erbaut und im Jahr 1641 zerstört.

Das malerische Kallmünz zog in seiner Vergangenheit immer wieder Künstler mit internationalem Ruf an, die sich hier zeitweise niederließen und arbeiteten. Unter ihnen z.B. auch Wassily Kandinsky.

Bekannt ist auch das Haus ohne Dach: Dabei handelt es sich um eine Höhlenwohnung, deren Eingang mit einer grün getünchten Mauer mit Tür und Fenstern verschlossen ist. Man findet es in der Vilsstraße.

Weitere Informationen findet man auf der Homepage von Kallmünz.

Alle Fotos entstanden im August 2015 mit einer Nikon D800 und einem Sigma 12-24mm Ultraweitwinkel und einem Nikkor 50mm/1.8 Objektiv. Bei meinem Aufenthalt entstanden auch einige Kugelpanoramen (mit einem Samyang 8mm-Fisheye), die sukzessive hier veröffentlicht werden.

Weiden aus drei Meter Höhe

Kürzlich testete ich ein 3m hohes Einbeinstativ in der Weidener Fußgängerzone. Ein kleiner Spaziergang durch die Stadt und den Weihnachtsmarkt.

Auf dem Einbeinstativ befand sich ein Kugelkopf mit der Nikon D300. Zur Verwendung kam auch das Ultraweitwinkelzoomobjektiv Tamron 10-24mm. Ausgelöst wurde mit dem Yongnuo RF603 Funkauslöser, Objektiveinstellung auf 10mm.

Hier die Ergebnisse des Fotowalks. Ein Klick auf das entsprechende Bild führt zu einer größeren Darstellung auf Panoramio.

Die größere Aufnahmehöhe liefert eine deutlich andere und v.a. ungewohnte Perspektive. Hier mal ein direkter Vergleich: Links auf Augenhöhe, rechts vom Hochstativ aufgenommen (Klick macht groß):